10. Jänner
Die diesjährige Generalversammlung stand im Zeichen der Wahl des neuen Vorstandes.
Michael Frank wurde einstimmig zum neuen Obmann des AMGV gewählt.

12. Jänner
Erste Probe im neuen Jahr.

8. März
Wir geleiten unseren langjähriger Sängerkollege Josef Potetz bei seinem „letzten Weg“ am Perchtoldsdorfer Friedhof.

17. März
Ganztägige Probe in Kottingbrunn.

20. März
Vor 130 Jahren wurde das Schönbrunner Palmenhaus eröffnet. Die Badener Künstlerin Wilma Gerstl zeigte zu diesem Anlass eine Sonderschau ihrer Ölbilder unter dem Titel „Spuren der Natur“. Der AMGV war eingeladen, den musikalischen Rahmen zur feierlichen Eröffnung der Vernissage zu gestalten.

15. April
Der Männergesangverein Baden feierte sein 150-jähriges Bestandsjubiläum mit einer Festmesse in der Badener Stadtpfarrkirche St. Stephan. Unter Mitwirkung des Bläserensembles Penta Brass wurde die „Deutsche Messe“ von G. Lagrange aufgeführt.
Wir durften die „Badener“ (mit fast doppelter Stimmenzahl) kräftig unterstützen!

13. Mai
Diesmal allein: Wir singen die „Deutsche Messe“ von G. Lagrange im Rahmen unserer Gründungsmesse in der Pfarrkirche Atzgersdorf.

2. Juni
Und nochmals die „Deutsche Messe“: Unser Sängerfreund und Ehrenmitglied Andi Stappen feiert mit seiner Trude in der Pfarrkirche in Atzgersdorf die Goldene Hochzeit. Anschließend waren wir zur Agape im Katharinensaal der Pfarre eingeladen.

6. bis 9. Juni
Konzertreise des AMGV 1880 nach Montenegro.
Beschreibung siehe separater Bericht am Seitenende.

22. Juni
Beim Heurigen Weindorfer in Mauer fand ein denkwürdiges Zusammentreffen statt: Der deutsche „Sängerkranz Harmonie Tübigen“ erneuerte (nach langwierigen Recherchen) seine Verbundenheit mit dem Atzgersdorfer Männergesangverein 1880.
Dazu finden wir in der Vereinchronik folgende Anmerkung: 1928 – Beim 10. Deutschen Sängerbundfest anlässlich des „Schubertjahres“ ergibt sich eine Sängerfreundschaft mit dem Sängerkreis Tübingen. Bereits ein Jahr später unternimmt der AMGV seine erste Chorreise nach Deutschland!
Sogar ein riesiger Pokal (ein Gastgeschenk der Atzgersdorfer aus dem Jahr 1929!) wurde bei dem Besuch präsentiert. Nach dem offiziellen Teil (diverse Ansprachen und Überreichen von Gastgeschenken) hatten wir Gelegenheit, beim Plaudern unsere deutschen Freunde „wieder kennenzulernen“. Und natürlich wurde das gesellige Beisammensein mit gegenseitigen Gesangseinlagen „gewürzt“. Somit steht einem Gegenbesuch im Jahr 2014 nichts mehr im Wege!

6. September
Erste Probe nach den Ferien.

16. Oktober
Wir überraschen unseren Ehrenobmann Günter Bollmann anlässlich seines 70. Geburstages mit einem „Ständchen“ bei seiner Feier im Restaurant Gallo Rosso in Laxenburg.

20. Oktober
Nochmals ganztägige Probe in Kottingbrunn.

23. Oktober
Schön langsam wird es ernst: Erste Dienstag-Zusatzprobe!

2. November
In der Kirche St.Christoph in Baden wird das „Requiem“ von Gerhard Lagrange aufgeführt.
Wir singen gemeinsam mit dem MGV Baden, dem MGV Gainfarn, dem MGV Hinterbrühl und dem Soloquartett Vocalitas unter der Leitung des Komponisten. Hans Fleischberger begleitet die Chöre an der Orgel.

25. November
Wieder standen wir im ausverkauften Mozartsaal auf der Bühne. Bei unserem Herbstkonzert präsentierten wir diesmal ein „buntes“ Programm. Den „Wien“-Bezug (Volkslieder, Strauß) und den „dalmatinischen“ Anteil übernahmen wir von unserer Montenegro-Reise. Neu waren 2 Lieder von Schubert, bei denen uns Mitglieder des Wiener Waldhorn Vereins mit ihren Jagdhörnern begleiteten, sowie ein „moderner“ Block mit Stücken von Hubert v. Goisern, den Beatles und Udo Jürgens. Letzteren mussten wir nach großem Applaus als „Draufgabe“ sogar wiederholen.
Unser Programm:
Wien, du Stadt meiner Träume (R.Sieczynski)
Priesterchor (aus „Die Zauberflöte“/W.A.Mozart)
Die Nacht (Franz Schubert)
Der Lindenbaum (F. Schubert)
A greaßers Kreuz (Volkslied/Satz Josef Oberwalder)
I hab halt zwa kohlschwarze Rappn (Volkslied/Satz Karl Liebleitner)
Kad si bila mala, mare (Volkslied aus Dalmatien)
Mala moja (Weise aus Kroatien/Text und Satz Arnold Kempens)
Ach, die Weiber (aus „Die lustige Witwe“/Franz Lehàr)
An der schönen blauen Donau (Johann Strauss)
Tritsch-Tratsch (J. Strauss/Satz Leo Lehner)
As-Dur-Walzer (Johannes Brahms/Satz Josef Licharz)
Der 23. Psalm (F. Schubert)
Nachtgesang im Walde (f. Männerchor und 4 Hörner/F. Schubert)
Der Jäger Abschied (f. Männerchor und Waldhörner/F. Mendelsohn-Bartholdy)
Heast as net (Hubert v. Goisern)
Yesterday (John Lennon und Paul McCartney)
When I’m Sixty-Four (J. Lennon und P. McCartney)
Mit 66 Jahren (Udo Jürgens)

5. Dezember
Anlässlich des „World Choral Festival of Adults und Seniors“ lud uns der künstlerische Leiter Prof. Walter Zeh ein, bei der diesjährigen Veranstaltung im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins mitzuwirken. Mit Schubert („Die Nacht“) und Strauss („Tritsch-Tratsch“) sorgten wir für einen netten Kontrast zu den „großen“ Auftritten der meist chinesischen Chören. Ein buntes Bild bot sich dem Publikum, als beim Schlussauftritt alle Chöre mit ihren farbenfrohen Kostümen auf der Bühne standen.

13. Dezember
Wir bedanken uns wieder bei „unseren“ Pensionisten im Probelokal in der Ketzergasse mit einigen Adventliedern.

20. Dezember
Die vereinseigene Weihnachtsfeier mit Liedern, Gedichten und Krautfleisch war erst der vorläufige Abschluss eines ereignisreichen Vereinsjahres, denn…

22. Dezember
Ein etwas „stressiger“ Tag zum Ausklang unseres Sänger-Jahres: Zuerst traten wir erstmals beim „Internationalen Adventsingen“ im Festsaal des Wiener Rathauses auf. Wir waren vom stimmigen Ambiente und dem großen Publikumsandrang angenehm überrascht. Der halbstündige Auftritt ging sich gerade für unser komplettes Advent-Programm aus.
Anschließend fand unser traditionelles „Vorweihnachtliches Singen und Musizieren“ in der Atzgersdorfer Kirche statt, diesmal unterstützt von Michael und Katharina Frank mit der Blockflöte. Unser Sängerkollege Otto Frank trug in bewährter Manier Texte von Karl Heinrich Waggerl vor.

 

2012 wurden als neue Sänger aufgenommen:
Ernst Rudroff (1. Bass)
Josef Schübl (2. Bass)

 

Konzertreise nach Montenegro 6. bis 9. Juni 2012

Auf Initiative der Österreichisch-Montenegrinischen Gesellschaft und mit Unterstützung unseres Ehrenmitglieds Bezirksvorsteher Manfred Wurm unternahm der AMGV 1880 eine Chorreise nach Montenegro.

Am 6. Juni starteten wir mit dem Flugzeug nach Podgorica, der Hauptstadt Montengros. Ein Bus stand bereit und führte uns zu unserem ersten Programmpunkt, dem Skutarisee. Der mit ca. 370 qkm größte See der Balkanhalbinsel liegt zu 2/3 in Montenegro und ist als „Naturreservat“ geschützt. Bei einer Bootsfahrt lernen wir erstmals die montenegrinische Gastfreundschaft kennen: Ein „kleiner“ Imbiss an Bord wird mit einigen „härteren“ Getränken unterlegt! Gottseidank müssen wir nicht selbst fahren – der Bus bringt uns an die Küste nach Petrovac zu unserem Hotel. Der Tag klingt bei einem Abendessen auf der Terrasse eines örtlichen Restaurants aus. Regionale Köstlichkeiten und der Sonnenuntergang am Meer animieren uns zu einem kleinen Spontan-Konzert.

Am zweiten Tag fahren wir entlang der Küste nach Budva. Natürlich mit kurzer Fotopause bei Sveti Stefan, der bekannten kleinen Insel mit dem malerischen Fischerdorf (s.o.). Budva mit seinen weiträumigen Hotelbauten ist das Zentrum des montenegrinischen Tourismus. Wir bummeln durch die Altstadt, die malerisch von einer Stadtmauer umgeben ist.
Am Nachmittag fahren wir weiter zur Bucht von Kotor, dem einzigen „Fjord“ an der Adriaküste. Die berühmte Hafenstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und bezaubert uns mit verwinkelten Gassen, alten Kirchen und venezianischen Palästen. Am Abend geben wir vor der altehrwürdigen Kathedrale von Kotor ein Chorkonzert mit „Wien“-Bezug (Volkslieder, Schubert und Strauss) sowie drei vielbejubelten Volksliedern aus Dalmatien. Ein Teil des Konzertes wird von einem Damen-Ensemble aus Kotor gestaltet, das anschließend seine Kochkünste bei einem ausgiebigen Buffet im Rathaus unter Beweis stellt.

Der dritte Tag führt uns auf der kurvenreichen Lovcenstraße – einer architektonischen Meisterleistung aus der K.u.K.-Zeit – nach Cetinje, der ehemaligen Hauptstadt des Königreiches Montenegro. Bei einem Bummel sehen wir die Präsidentenvilla und andere prächtige Bauten aus einer glanzvollen Zeit.
Am Abend waren wir beim Österreichischen Honorarkonsul in Budva zu einem Galadinner eingeladen. In Anwesenheit des Österreichischen Botschafters in Montenegro revanchierten wir uns mit einem kleinen Chorkonzert für die erwiesene Gastfreundschaft.

Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück fahren wir wieder nach Podgorica und besteigen unser Flugzeug für den Heimflug.

Was uns bleibt sind unvergessliche Eindrücke von einer bestens organisierten Chorreise und beeindruckende Momente aus einem überraschend schönen Land.

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